Workeer Erfolgsgeschichten

Viele Geflüchtete und Arbeitgeber haben über Workeer bereits erfolgreich zusammen gefunden. Hier möchten wir beispielhaft über eine Auswahl dieser Erfolgsgeschichten berichten, die auf unserer Plattform entstanden sind.

Modar - Bauingenieur in Berlin

Schon früh haben sich der Syrer Modar und seine jetzige Chefin von Krebs+Kiefer über Workeer kennengelernt. Damals hatte er noch keine Arbeitserlaubnis und konnte die ihm angebotene Stelle nicht annehmen. Anstatt die oft langwierigen Prozesse abzuwarten, haben sich die beiden zusammengeschlossen und aktiv dafür gekämpft, dass Modar arbeiten darf – mit großem Erfolg. Modar ist nun festangestellter Bauingenieur in dem Unternehmen mit Standorten in ganz Deutschland, Algerien, Mazedonien und Tunesien. Über seine Geschichte berichtet außerdem die Blogserie “Hier. Und jetzt?” der FAZ.

Bakary - Goldschmied in Ulm

Bakary ist extra für seinen neuen Job in einer rennomierten Goldschmiede mit Familientradition von Berlin nach Ulm gezogen. Er selbst ist gelernter Goldschmied aus Mali und wurde von seinen jetzigen Arbeitgebern eingeladen, nachdem er ein Profil auf Workeer erstellt hatte. In Berlin lernte er Jonas und Mareike von der Initiative ‘Flüchtlinge Willkommen’ kennen. Gemeinsam konnten sie ihn dabei unterstützen, zuerst ein Zimmer in ihrer WG und später einen Job über Workeer zu bekommen. Die drei sind sehr gut befreundet und haben immer noch regelmäßigen Kontakt.

Amr - Webentwickler in Berlin

George – Software-Ingenieur in Bonn

Der gelernte Informatiker aus Homs in Syrien hat über workeer den Einstieg bei Capgemini, einem der größten IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen weltweit, geschafft. Hier absolviert er zunächst ein sechsmonatiges Praktikum. Das Unternehmen strebt eine Festanstellung an. Infolge der positiven Zusammenarbeit mit George hat Capgemini noch zwei weitere Geflüchtete aus Syrien eingestellt.

Ahmed - Schneidermeister in Passau

Ahmed und Elke Burmeister haben sich gesucht und gefunden. Sie, eine Schneiderin, die in einer Ein-Mann- Werkstatt händeringend nach einem geeigneten Arbeitspartner gesucht hat und er, der in Aleppo ein eigenes Schneidereiunternehmen leitete. Gemeinsam fertigen sie nun die Kostüme der Salzburger Festspiele an, entwerfen eigene Kleidungsstücke und lernen dabei mit- und voneinander. Durch die unterschiedlichen Hintergründe der beiden entsteht eine völlig neue Form der Kreativität, die für den Schneiderberuf so wichtig ist.