Was ist Workeer?

Workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Geflüchtete richtet. Durch die Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft. Mit Hilfe von Arbeitgeber- und Bewerberprofilen, sowie zahlreichen Jobangeboten in verschiedenen Branchen und  Standorten in ganz Deutschland ermöglichen wir den ersten unkomplizierten Kontakt und Austausch zwischen Geflüchteten und Arbeitgebern.

Die Plattform ist als Abschlussprojekt von David Jacob und Philipp Kühn im Rahmen ihres Kommunikationsdesignstudiums an der HTW Berlin im Sommer 2015 entstanden. Seit Januar 2016 arbeitet ein stetig wachsendes Team an der inhaltlichen und funktionellen Pflege und Weiterentwicklung von Workeer. 

Wenn Sie Fragen oder Feedback haben, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf. Bitte lesen Sie vorher unsere FAQ und Über workeer Seiten aufmerksam, da wir viele Fragen dort schon beantworten.

Wer steht hinter Workeer?

Workeer entstand als Abschlussprojekt des Kommunikationsdesignstudiums von David Jacob und Philipp Kühn an der HTW Berlin. Mittlerweile haben wir unser Team erweitert, um den Anforderungen an unsere Plattform auch in Zukunft gerecht werden zu können. Wir suchen stetig nach weiteren Teammitgliedern, da es noch immer sehr viel zu tun gibt. Wenn du Teil unseres Teams werden möchtest, schreibe uns einfach eine Mail.

David Jacob
Mitgründer, Produktentwicklung
Philipp Kühn
Mitgründer, Technische Entwicklung
Karl Liebich
Mitgründer, Geschäftsführung
Flora Bolm
Kommunikation & Human Resources
Sophie Kloos
Refugee Relations
Pauline Schmidt
Public Relations & Presse
Sascha Eckerle
Corporate Relations
Anna Seib
Registrierungstage
Peter Kleinert
Fundraising

Unsere Partner sind

Warum braucht es Workeer?

Unlängst ist bekannt, dass der Zugang zu Erwerbstätigkeit das Ankommen von geflüchteten Menschen in ihrer neuen Umgebung maßgeblich erleichtert. Dennoch sehen sich Geflüchtete mit einer Vielzahl von Hürden auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt konfrontiert. Insbesondere das Fehlen eines professionellen Netzwerks erschwert ihnen oftmals die Jobsuche. Workeer hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, dieser Gruppe von Menschen einen fairen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen und einen unkomplizierten ersten Kontakt zwischen Arbeitgebern und Geflüchteten zu erleichtern. Ziel ist es, geflüchtete Menschen auf dem Weg in eine selbstbestimmte, chancenreiche Zukunft in Deutschland zu unterstützen.

Auf der anderen Seite sind die Herausforderungen für den deutschen Arbeitsmarkt durch demographischen Wandel und Fachkräftemangel in aller Munde. Warum also die ankommenden jungen, motivierten und vielfach qualifizierten Menschen nicht als Chance begreifen? Workeer möchte Geflüchtete dazu befähigen, ihre Sichtbarkeit als attraktive Arbeitnehmer zu erhöhen und dazu beitragen Geflüchtete nicht als Last, sondern Bereicherung für den deutschen Arbeitsmarkt zu verstehen.

Für wen ist Workeer?

Geflüchtete

Arbeitssuchenden Geflüchteten wollen wir mit Workeer den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Es soll für sie ein Raum geschaffen werden, der ihre Bedürfnisse und Voraussetzungen berücksichtigt und sie dadurch unterstützt. Durch die Aufbereitung der eingetragenen Informationen soll zudem die Erstellung einer aussagekräftigen überzeugenden Bewerbung vereinfacht werden.

Arbeitgeber

Arbeitgebern soll der Zugang zu einer besonderen Gruppe von Menschen erleichtert werden, die für sie bisher schwer zu erreichen ist. An dieser Stelle geht viel Potenzial verloren, von dem Arbeitgeber stark profitieren könnten.

Zusätzlich sollen Arbeitgeber in Zukunft Hilfe bei den Aufgaben und Fragen erhalten, die mit der Beschäftigung von Flüchtlingen einhergehen. Dazu gehören grundsätzliche Fragen genauso wie Ratgeber und Leitfäden zu rechtliche Rahmenbedingungen oder zu stellenden Anträgen.

Hilfsinitiativen

Zahlreiche Initiativen und Freiwillige haben es sich zur Aufgabe gemacht Geflüchtete in Deutschland zu unterstützen. Sie wollen wir beim Thema der Arbeitsvermittlung unterstützen, indem wir Prozesse vereinfachen und effizienter gestalten.

Die Gesellschaft

Ein gelungener Einstieg geflüchteter Personen in den Arbeitsmarkt ist für die gesamte Gesellschaft ein Erfolg.  Sie sind nicht länger auf Sozialleistungen angewiesen, sondern können ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten. Als Steuerzahler tragen sie dann sogar zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Deutschlands bei.

Auch der positive Effekt auf die Integration von Geflüchteten und deren Lebensgefühl führt im Endeffekt zu einem verbesserten Gesellschaftsklima und ist damit nicht zu unterschätzen.

Von einer gelungenen Integration in den Arbeitsmarkt, kann unsere Gesellschaft nur profitieren.

Wie sieht die Zukunft von Workeer aus?

Workeer ist im Juli 2015 als studentisches Abschlussprojekt gestartet. In diesem Rahmen war es mit den vorhandenen Ressourcen nur schwer möglich, dem enormen anfallenden Arbeitsaufwand gerecht zu werden. Dazu zählen vor allem die funktionale Weiterentwicklung der Plattform, Kooperationen mit anderen Initiativen und die Entwicklung einer allumfassenden Betreuung des Arbeitsvermittlungs- und Einstellungsprozesses.

Aus diesem Grund bauen wir seit Beginn des Jahres in Zusammenarbeit mit Kiron Open Higher Education aktiv professionelle Strukturen auf. Auf diesem Weg soll Workeer nachhaltig einen möglichst großen gesellschaftlichen Beitrag leisten können.

Einige konkrete Ziele, die wir bis Ende 2016 erreicht haben wollen:

  • Mehrsprachigkeit der Plattform
  • Erweiterte Filtermöglichkeiten bei der Bewerber-, Arbeitgeber- und Jobsuche
  • Verbesserte technische Stabilität der Plattform
  • Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen für Geflüchtete und Arbeitgeber
  • Unterstützung von Geflüchteten im Bewerbungsprozess
  • Vernetzung mit Initiativen, staatlichen Stellen und Unternehmen
  • Integration neuer Benutzerrolle für Paten und Initiativen
  • Integration von Trackingmechanismen zur Auswertung und Analyse der Wirksamkeit
  • Implementierung eines plattforminternen Nachrichtensystems
  • Verstärkte Kommunikation von erfolgreichen Vermittlungen
Uns haben viele Fragen erreicht. Erste Antworten dazu gibt es auf unserer neuen FAQ-Seite.